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Kriterien

Open-Digitization-Policy verabschieden

Mit einer Policy eigene Digitalisate und deren Metadaten unter offende Lizenzen stellen.

Eine Open Data Policy für Digitalisate informiert über die Nutzungsbedingungen der Digitalisate und der zugehörigen Metadaten. Digitalisate gemeinfreier Werke werden mithilfe des CC Public Domain Mark als gemeinfrei gekennzeichnet. Digitalisate von urheberrechtlich geschützten Werken werden nach Möglichkeit unter einer Open-Definition-konformen Lizenz gestellt. Metadaten zu den Digitalisaten werden unter CC0 lizenziert und sind damit ohne Einschränkungen durch Dritte nutzbar.

Fotos der Bibliothek nachnutzbar machen

Fotos der eigenen Einrichtung unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung stellen.

Fotos der eigenen Einrichtung werden gesammelt und online zur Nachnutzung verfügbar gemacht. Die Fotos müssen unter einer Open-Definition-konformen Lizenz stehen.

Schulungsmaterialien veröffentlichen

Präsentationsfolien und Schulungsmaterialien der Bibliothek unter offenen Lizenzen zur Nachnutzung bereitstellen.

Schulungsmaterialien werden online und zur Nachnutzung verfügbar gemacht. Gemeint ist didaktisches Material, welches primär zur Schulung und Information von Nutzerinnen und Nutzern vorbereitet wird. Die Materialien müssen unter einer Open-Definition-konformen Lizenz stehen.

Open-Access-Potenziale aufdecken

Die Open-Access-Potenziale einzelner WissenschaftlerInnen bei dissem.in recherchieren, diesen zur Kenntnis geben und konkrete Hilfestellung bei der Zweitveröffentlichung im Repositorium der Hochschule anbieten.

Ein konkretes, individuelles Beratungsangebot zu Zweitveröffentlichungsrechten mit persönlichem Kontakt muss mindestens auf der Webseite beworben werden. Entsprechende Tools wie z.B. SherpaRomeo / dissem.in / ImpactStory sollten dabei zum Einsatz kommen

Selbst nur Open Access publizieren

Eine interne Open-Access-Policy für die Bibliothek verabschieden, die über diejenige der Hochschule hinausgeht. Nur noch in Medien publizieren, begutachten, und Herausgeberschaften übernehmen, die denen die Inhalte ohne Zeitverzug Open Access bereitstehen. Die Publikationslisten der Bibliothek mit Direktlinks zu freien Volltexten versehen.

Eine interne Open Access Policy für die Bibliothek verabschieden, die über diejenige der Hochschule hinausgeht und/oder nur noch in Medien publizieren, begutachten und Herausgeberschaften übernehmen, bei denen die Inhalte ohne Zeitverzug Open Access bereit stehen. Die Publikationslisten der Bibliothek entsprechend mit Direktlinks zu freien Volltexten versehen.

Text Mining ermöglichen

Bei Neuverhandlung und Verlängerung von Lizenzverträgen das Recht auf Text Mining mit verhandeln und die NutzerInnen entsprechend informieren. Gegebenfalls die The Hague Declaration unterzeichnen.

In Europa gibt es derzeit keine einheitliche Schrankenregelung für Text- bzw. Datamining im wissenschaftlichen Kontext. Daher sollten wissenschaftliche Bibliotheken entsprechende Nutzungsrechte für Hochschulangehörige beim Abschluss von Lizenzverträgen vorsorglich explizit mitverhandeln. Dies entspricht auch den Richtlinien, wie sie die DFG bei der Lizenzierung in Fachinformationsdiensten verfolgt (vgl. Musterlizenztext des FID-Lizenzen). Darüber hinaus ist ein politisches Statement, z. B. im Rahmen der The Hague Declaration, empfehlenswert, um den Bedarf einer rechtlichen Regelung zu unterstreichen.

Open-Access-Semesterapparate entwickeln

In einem Pilotprojekt mit einem Schwerpunktbereich der eigenen Hochschule gemeinsam relevante Open-Access-Quellen des Fachs kuratieren, im Katalog verzeichnen und als Semesterapparat für die Lehre anbieten.

Sollte auf den zentralen Webseiten der jeweiligen Bibliothek (für die Zielgruppe Studierende) genannt und verlinkt sein. Hervorzuheben sind insbesondere Semesterapparate, die auch ohne Authentifizierung frei einsehbar sind.

Nutzerinnen einbinden

Workshops und/oder Wettbewerbe mit NutzerInnen der Bibliothek zur Verbesserung der Dienstleistungen durchführen.

Ein Workshop oder ein Wettbewerb sollten unter Beteiligung von NutzerInnen durchgeführt und öffentlich (z. B. im Blog) dokumentiert worden sein, möglichst einschließlich konkreter Ergebnisse. Besonders hervorzuheben sind Anregungen oder Vorschläge der NutzerInnen, die von der Bibliothek umgesetzt wurden, auch dies öffentlich dokumentiert.

Open-Source-Software einsetzen

Open-Source-Software bereitstellen, offen mitentwickeln, testen, dokumentieren, übersetzen und/oder einsetzen. Neben oder anstelle von Campuslizenzen auch zu Open-Source-Software beraten.

Die Möglichkeiten Open-Source-Software einzusetzen oder deren Einsatz zu fördern, sind vielfältig. Welche Bibliothek nicht selbst über IT-Ressourcen verfügt, kann bei der Beschaffung von Softwarelösungen Open Source zur Bedingung machen und in der Beratung, z. B. zu Literaturverwaltungsprogrammen, auch stets Open-Source-Alternativen berücksichtigen. Auch systematische Rückmeldungen von Fehlern oder die Schaffung von Schulungsmaterialien stützt die Entwickler von Open-Source-Software. Als zentrale Plattform für Open-Source-Projekte hat sich GitHub etabliert, in der auch kleine Beiträge zu Open-Source-Projekten kenntlich gemacht werden können.

Wikipedia unterstützen

Wikipedia-Events (z.B. im Rahmen der Open-Access-Week) veranstalten und/oder bibliothekarische Projekte zur Verbesserung der Wikipedia durchführen.

1. „Wikipedia-Events“: Dies können z.B. Editathons zu bestimmten Themen in Wikipedia, Wikidata, Open Street Map oder anderen freien Wissens-Projekten sein, die von der Bibliothek organisiert werden und/oder in ihren Räumen stattfinden. Nachweis: Das Event sollte als Einladungs-News auf der Website, als Bericht im Blog o.ä. dokumentiert sein.

2. Anreicherung der Wikipedia durch SpezialistInnen an der Bibliothek: Z.B. Ergänzen fehlender Quellennachweise (Variante: mit Nachweis von Dokumenten aus einer bibliothekseigenen Spezialsammlungen), oder OA-Versionen für Quellen zu recherchieren und verlinken.